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Der Stahlstichdruck wurde in England entwickelt. Anfang des Jahrhunderts kam diese Druckart durch Heinrich
Dabelstein nach Norddeutschland. Noch um die Jahrhundertwende
fertigte man Stahlstichprägungen auf Handprägepressen. Heute wird auf maschinell angetriebenen Pressen geprägt.
In diesem Druckverfahren sind heute noch die gleichen Tugenden gefragt wie in früheren Zeiten.
Dieses Druckverfahren
behauptet sich glänzend in einer Welt, die Begriffe wie Technologie, Fortschritt, Mechanisierung und
Computerisierung ganz groß schreibt. Die entscheidende Begründung seiner Vitalität liegt sicher
in der beeindruckenden Qualität eines gekonnten Stahlstichdrucks. Er vermittelt den Eindruck von etwas Einmaligem.
Schöne Schriften sehen noch schöner aus, sie scheinen zu leben. Gutgestaltete Zeichen haben einen einzigartigen
Reiz. Visitenkarten und Geschäftspapiere mit Stahlstichdruck sind schon etwas, das nicht jeder hat. Wer sich
für Stahlstich entscheidet, beweist, daß er das Außergewöhnliche schätzt und es sich leisten will.
Die Gravur: Was geprägt werden soll, wird in den Prägestempel aus Edelstahl gestochen (graviert) oder auch geätzt.
Bei besonders dicker Farbauflage sind auf jeden Fall handgearbeitete Gravuren notwendig, um einen
gleichmäßigen Farbauftrag zu erhalten.
Die Matrize: Zu jedem Prägestempel muß eine Matrize geschnitten werden. Sie ist das genaue
Gegenstück der Gravur. Vom sorgfältigen Schnitt hängt es ab, wie gut die Prägung auf dem Papier oder
Karton steht.
Farben und der Lack: Damit die Stahlstichprägung schön glänzt, müssen Farbe und der Lack in einem ganz bestimmten Verhältnis gemischt werden. Im gleichmäßigen Farbauftrag wird das besondere Können des Druckers sichtbar. Erfahrung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Briefbogen mit Stahlstichdruck können ohne Probleme durch moderne Laserdrucker geführt werden.